Transferdruck
Unter Transferdruck versteht man das Bedrucken von unterschiedlichen Materialien (z.B. T-Shirts, Tassen,
Teller, Wimpel uvm.) mittels einer Transferfolie. Diese Folie wird vorher bedruckt und dann mittels einer
Transferpresse auf das Medium übertragen.
Diese Druckmethode hat den Vorteil, dass man auch mehrfarbige Drucke auf einmal transferieren kann.
Diese Art des Drucks funktioniert besonders gut bei hellen, respektive weißen Untergründen.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit diese Drucktechnik bei dunklen Untergründen anzuwenden. Jedoch ist
die Waschbeständigkeit des bedruckten Mediums meißt eher gering und es kommt zu einem Ausbleichen des
Drucks. Das Ausbleichen des Drucks findet auch bei hellen Medien statt, jedoch ist dieser Effekt hier nicht so
stark wie bei dunklen Medien.
Der Fotodruck
Beim Fotodruck wird mit einem speziellen Farb-Laser-Drucker auf ein exakt auf dieses Gerät abgestimmtes
Spezialpapier gedruckt und mit einer speziellen Hydraulik-Transferpresse unter konstantem Druck und gleich-
bleibender Hitze auf das Textil übertragen. Ergebnis: eine hervorragende Farbbrillanz, ein kontrastreiches Bild
und transparente Ränder.
Beim ersten Waschvorgang löst sich überschüssige Farbe heraus. Dies ist ein rein technisch bedingter Vorgang
und kein Reklamationsgrund.
Vorteile:
keine Vorkosten (es fallen keine Sieb- und Film-kosten an) deshalb auch sehr gut für kleine Stückzahlen
geeignet bunte Motive kostengünstig zu realisieren
Nachteile:
leider nur bedingt auf dunklen Textilien möglich geringere Waschbeständigkeit als beim Flexdruck oder beim
Siebdruck
2011 -